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Juni 2017

KITZINGER aktuelles 2017

Mehrweggebindereinigung Blick in die Zukunft (2)

In den vorausgegangenen Nachrichten wurde näher auf die Einweichzone als Voraussetzung für eine umfassende Reinigung und zur Reduzierung der Kosten eingegangen.

Diesmal etwas zur Reduzierung der Restfeuchte auf den Behältern: die deutlich überwiegende Zahl von Waschanlagen wird heute mit einer Abblasung kombiniert. Eine Maschine mit einer Leistung von 1000 Behältern/h ohne Abblasung transportiert in etwa 50l Feuchtigkeit in die Arbeitsräume, mit Abblasung beträgt dieser Wert weniger als ein Fünftel dessen.

Abhängig vom Waschgut und der Einsatzdauer, ist eine mechanische Abblasung mit einem scharfen Luftstrahl das Mittel der Wahl zur Reduzierung des Restwassers auf den Kisten und Körben.

Bei Monomaschinen mit geringer Waschgutvielfalt ist die Zentrifugaltrocknung eine neue Option, die laufenden Kosten für den Antrieb der Abblasmotoren und eventuell die Beheizung der Abblasluft lassen sich um bis zu 80% reduzieren.

Eine aktuell von uns gefertigte Palettenwaschanlage ist in der Lage 150 Paletten/h mit einer Restfeuchte von nur 20 Gramm/H1-Palette zu trocknen, dies ist mit nur einem Motor mit 4kW Leistung möglich, eine weitere Entwicklung ist die Produktion einer Maschine die völlig neuartig in einem kontinuierlichen Verfahren Kisten, Körbe und Dielen umfassend trocknet, dies mit einer Motorleistung von nur 3kW.

Beide Verfahren sind bereits zum Patent angemeldet und werden hier in Kürze näher vorgestellt.

Die Maschine auf dem Foto ist eine Korbwaschanlage mit einer Stundenleistung von 1000 Stück, ausgestattet mit einem Kastenwender in der Zuführung und einem Wender ins obere Stockwerk, die Maschine ist bereits auf dem Weg nach Australien.

 

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